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Willkommen bei der Partei DIE LINKE. Main-Kinzig

Nachruf für einen lieben Freund und fabelhaften Menschen, unseren teuren Genossen Herbert Vetter

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
am Samstagmorgen, den 13.03.2021 verstarb plötzlich und unerwartet unser lieber Genosse Herbert Vetter.
Mit dem Tod von Herbert verliert unsere Partei einen unermüdlichen und aufrechten Kämpfer für eine demokratische und sozial gerechte Gesellschaft.
Die Trauer um Herbert Vetter fordert uns auf, darüber nachzudenken, was uns der Verstorbene bedeutet hat und was uns in Zukunft fehlen wird. Welches Bild wollen wir von ihm bewahren?
Herbert hat sein Leben intensiv gelebt. Es war seit seiner Jugend gekennzeichnet vom politischen Kampf um eine bessere und gerechte Welt. Er war Mitglied der DKP, Gründungsmitglied der PDS im Main-Kinzig Kreis und aktiv an der Gründung der LINKEN beteiligt. Überall wo er Mitglied war, stellte er seine gesamte Persönlichkeit in den Dienst der Sache.
Er formulierte stets als wichtigste Ziele: die Verhinderung eines erneuten Weltkriegs, das sofortige Ende aller Militäreinsätze und den Kampf gegen das Wiedererstarken der Rechten. Es gab keinen Ostermarsch in Bruchköbel ohne Herbert.
Mit der Gründung der Partei DIE LINKE erfüllte sich für ihn ein Lebenstraum. Eine gemeinsame linke Bewegung im Kampf um soziale Gerechtigkeit, gegen Hartz IV-Unrecht, für gleiche Bildungschancen, für eine gesunde Umwelt.
Sein Name stand in Gelnhausen-Haitz über Parteigrenzen hinweg für Kompetenz, Bürgernähe und Gemeinwohl. Diese Begriffe charakterisieren auch seine Mitarbeit in zahlreichen Bürgerinitiativen und Vereinen sowie in der Gewerkschaft. Hervorzuheben ist das Wirken für die Feuerwehr in die er bereits 1960 eintrat und in der er nicht nur Wehrführer und Vorsitzender des Fördervereins war. 1971 gründete er die Jugendfeuerwehr und leitete diese 5 Jahre. Aber auch nach der aktiven Zeit von 42 Jahren übernahm er die Führung der Ehren- und Altersabteilung. Herbert tat noch viel mehr für seinen Heimatort. 1995 wirkte Herbert Vetter maßgeblich an der Gründung der IG „Haatzer Kerscht“ mit, die im Laufe der Zeit zum Haitzer Geschichtsverein wurde. Diese aktive Mitarbeit prägte noch vor wenigen Tagen sein ehrenamtliches Wirken, ebenso wie der aktive Kommunalwahlkampf für unsere Partei. Für diese engagierte er sich seit 1997 im Ortsbeirat von Haitz und war von 1998 bis 2011 Stadtverordneter der Barbarossastadt Gelnhausen für DIE LINKE. Die Kommunalpolitik lag Herbert immer besonders am Herzen. Mit seinem Engagement und seinem Enthusiasmus hat er es immer wieder geschafft, andere Menschen zu begeistern. Bei aller Politik war Herbert auch ein Mensch, der die Gemeinschaft liebte und lebte, bei der Feuerwehr in Haitz, im Garten- und Obstbau und beim Entspannen mit der Familie in Frankreich.
2015 erhielt Herbert Vetter für sein Engagement in der Feuerwehr, im Geschichtsverein und in der Kommunalpolitik den Ehrenbrief des Landes Hessen.
Herbert Vetter war ein besonderer Mensch. Seine spontane und gewinnende Herzlichkeit, seine kühle Analyse und sein Blick für das Notwendige und Wesentliche werden uns fehlen.
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Woher nahm er für seine unermüdliche Arbeit an seinem Lebenswerk die Kraft und Motivation? In erster Linie von seiner Familie. Herbert, der 1942 in Haitz geboren wurde und seiner Heimat immer treu geblieben ist, hatte als Diplomsozialpädagoge seine berufliche Erfüllung bei der Bewährungshilfe in Hanau gefunden. Auch sein Beruf war Berufung für ihn.
Immer war er mit vollem Einsatz unterwegs, rastlos, manchmal auch bis an den Rand der physischen Erschöpfung. Für seine Familie brachte das viele Einschränkungen mit sich, aber immer standen sie hinter seinem Handeln. Seiner Frau, seiner Tochter und ihrem Mann sowie den vier Enkelkindern gilt unser tiefes Mitgefühl und unser Dank, dass sie Herbert immer eine Stütze waren.
Für sein Tun suchte er sich aber auch Verbündete. Das war eine seiner großen Stärken: Freunde zu finden und zu bewahren, durch seine eigene große Fähigkeit zur verlässlichen Freundschaft und Solidarität. Er selbst behielt seine inhaltlichen Ziele aber stets klar im Auge, ging unbeirrt seinen Weg und nahm in Kauf, auch gegen den Strom zu schwimmen.
Wen wundert es, dass auch er nicht den Königsweg für den Aufbau einer sozialen, demokratischen Gesellschaft kannte. Aber nie hat er nachgelassen, daran zu arbeiten, „die Welt zum Besseren zu verändern“.
Liebe Genossinnen und Genossen,
die fortschreitende Verschärfung der sozialen Widersprüche in der Gesellschaft haben Herbert entsetzt und oft hat er es deutlich gesagt: Armut, Elend, unwürdige Arbeit, Ausschluss von Bildung und die Zerstörung der Umwelt sind konkrete gesellschaftliche Sachverhalte des Unrechts. Menschen leiden darunter. Dieses Unrecht muss durch politische Anstrengungen überwunden werden und wir Linken haben die Pflicht dafür zu sorgen!
Lasst uns diese Botschaft in Erinnerung behalten und lasst uns unseren Kampf in Herberts Sinne fortsetzen. So ehren wir ihn!
Dein kämpfendes Herz hat aufgehört zu schlagen,
doch dein Geist lebt weiter in unseren Taten!

Aktuelles und Pressemitteilungen aus dem Kreisverband

Kein Kind darf hungern“ LINKE fordert parteienübergreifende Initiative

Kinderarmut ist auch im Main-Kinzig-Kreis ein Thema. 7.800 Kinder im Kreis unter 15 Jahren leben derzeit in Hartz IV-Haushalten. Und die Zahl steigt ständig. Viele Kinder hungern, weil sie sich die Kosten für eine Schulspeisung oder für ein anständiges Pausenbrot nicht mehr leisten können. Bereits ein Drittel aller Kinder kommt ohne... Weiterlesen


Schulmittelfonds einrichten

6807 Kinder sind im Main Kinzig Kreis auf Hartz IV angewiesen DIE LINKE Kreistagsfraktion bringt in die kommende Sitzung des Kreistags am 21. September einen Antrag zugunsten der Kinder einkommensschwacher Eltern auf den Weg. Ziel der Initiative ist es, diesen Kindern unbürokratische finanzielle Unterstützung für den Erwerb von... Weiterlesen


Unser Kreisverband DIE LINKE. Main-Kinzig wurde am 25. Juni 2007 in Gelnhausen gegründet

„Wir sind da!“ Heute gründen wir durch den Zusammenschluss von WASG und Linkspartei Die LINKE. Main-Kinzig. Wir sind die Partei der sozialen Gerechtigkeit, wir sind Anti-Kriegspartei und die Partei der ökologischen Erneuerung. Eine starke LINKE wird gebraucht, damit es wieder gerecht zugeht in unserem Land“, so begrüßte Ferdinand Hareter in der... Weiterlesen

Aktuelles aus der Kreistagsfraktion
Aktuelles von unserer Bundestagsabgeordneten Sabine Leidig

Rede: Sabine Leidig: Mehr Gerechtigkeit im Straßenverkehr muss her!

Die Rechten wollen rücksichtslose Autofahrer schonen. Wir Linken dagegen wollen mehr Platz und Schutz für Kinder, Öffis, Fuß und Fahrrad.

Guten Morgen, Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Mehr Gerechtigkeit im Straßenverkehr muss her! Für uns als Linke ist das völlig klar. Alle, die im Alltag zu Fuß, mit Rollator oder Rollstuhl, Kinderwagen oder Fahrrad unterwegs sind, kennen die zugeparkten Wege, die Angst vor Rasern, vor Lastwagen und bedrohlicher Enge.

(Thomas Ehrhorn [AfD]: Alles Raser! Rechte Raser!)

Und sozial ungerecht geht es auch zu: Ärmere Menschen wohnen viel häufiger an vielbefahrenen Straßen, obwohl sie weniger Autos besitzen als der Durchschnitt. Wer in Quartieren ohne Grünanlagen, in kleinen Wohnungen ohne Garten lebt, bräuchte umso mehr Entspannung auf der Straße. Wer ohne Parkschein die Straße benutzt, um ein Auto abzustellen, kam bisher mit 15 Euro davon. Wer aber ohne Erlaubnis im Bus sitzt, um voranzukommen, berappt 60 Euro – nur mal so zum Vergleich.

Nun hat die Bundesregierung einige überfällige Änderungen in Kraft gesetzt, Bußgelder angehoben und einen zeitweisen Führerscheinentzug für Raser eingeführt. Gerecht ist das alles in allem immer noch nicht, aber der AfD hier rechts außen geht das schon zu weit. Sie stehen an der Seite der Rücksichtslosen. Die FDP stößt ins gleiche Horn. Dass man einen Monat ohne Führerschein dasteht, wenn man beim Rasen erwischt wird, soll unzumutbar sein? Die Kollegin Bach hat gerade alles dazu gesagt. Weil es Todesopfer fordert, ist es zumutbar. Die FDP schreibt, dass die Menschen aus Versehen mit 70 km/h durchs Wohngebiet brettern. Ich bitte Sie!

(Oliver Luksic [FDP]: Fake News, was Sie da erzählen! [Dr. Florian Toncar [FDP]: Das ist die Unwahrheit!])

Wer so etwas macht, hat zu viele PS unterm Hintern und ist mit Sicherheit kein armes Würstchen.

(Beifall bei der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD – Zurufe von der FDP)

Wenn der Verkehrsminister jetzt einknickt, dann ist das wieder ein Kniefall vor der Autolobby. Ich sage Ihnen: Damit tun Sie den Menschen, die aufs Auto angewiesen sind, überhaupt keinen Gefallen. Die allermeisten fahren ja vernünftig, halten sich an die Verkehrsregeln, achten darauf, niemanden zu gefährden, und fast alle sind ja mal mit dem Auto, mal zu Fuß, mal mit dem Fahrrad unterwegs. Viele sorgen sich um die Sicherheit ihrer Kinder, ihrer Enkelkinder auf der Straße, wünschen sich mehr Ruhe, würden lieber mit Bus und Bahn zügig ans Ziel kommen.

(Zuruf von der FDP: Märchenstunde!)

Wir Linken wollen, dass die Nutzung der Straße von den Menschen her neu gedacht wird, damit es für alle angenehmer wird. Das ist jetzt in der Coronapandemie übrigens ganz besonders dringend. Damit sie gestoppt wird, müssen wir Abstand halten, und das geht nur, wenn genug Platz auf den Straßen vorhanden ist. Deshalb fordern wir jetzt sofort: Runter vom Gas! Tempo 30 als Basisgeschwindigkeit innerorts bringt schnell ein paar Vorteile, unter anderem wird der Verkehrsfluss gleichmäßiger und es braucht weniger Fahrbahnbreite.

(Zuruf des Abg. Oliver Luksic [FDP])

Außerdem ist die Kommune einfach kein Abstellplatz für Autos. Damit Bewegungsfreiraum für alle entsteht, müssen Parkflächen jetzt unbürokratisch umgewandelt werden können in breitere Geh- und Radwege, in Flächen für Begegnung und für Spielplätze. Ich fordere die Bundesregierung auf, die nötigen Richtlinien jetzt schleunigst auf den Weg zu bringen.

(Zuruf des Abg. Oliver Luksic [FDP])

Hier wäre mehr Geschwindigkeit ausnahmsweise gut für die Gesundheit.

Danke.

(Beifall bei der LINKEN – Bernhard Loos [CDU/CSU]: Geschwindigkeit ist immer schlecht!)

Aktuelles unserer Landtagsabgeordneten Gabi Faulhaber
Aktuelles aus der Landtagsafraktion

Forderungen des DGB für Investitionen und sozialen Ausgleich sind richtig - Kein Zurück zur Schwarzen Null

Zu den Forderungen des DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann für eine Investitionsoffensive erklärt Jan Schalauske, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag: Weiterlesen

Aktuelles aus dem Landesverband

Aktueller Hessentrend bestätigt DIE LINKE im konsequenten Kurs für soziale Gerechtigkeit

Je stärker DIE LINKE, desto lauter die Stimme für bezahlbaren Wohnraum, für Kampf gegen Armut, für eine sozialökologische Verkehrswende und eine gerechtere Besteuerung des gesellschaftlichen Reichtums. Das Schwarzgrüne Weiter so braucht Druck von links! Weiterlesen

Aktuelle Presserklärung der LINKEN

DIE LINKE. Main-Kinzig

Martin-Luther-King-Straße 2a/3.OG
63452 Hanau
Telefon: 06181 / 9 83 20 00
info@dielinke-mkk.de

Terminhinweise:

Aufgrund der Einschränkungen wegen
der Coronakrise sind mindestens bis zu den Kommunalwahlen 2021 keine
Präsenzveranstaltungen in geschlossenen Räumen geplant. Es wird aber im
Freien Infostände geben und anderes mehr. Details sind aus aktuellen
Pressemitteilungen, Infomails und aus Veranstaltungshinweisen bei
facebook zu entnehmen.