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Rechte Ideologie und Netzwerke in Hessen und im Main-Kinzig-Kreis

DIE LINKE. Main-Kinzig lädt am 5.4.2019 ab 19 Uhr ins DGB-Haus in Hanau (5. Stock) ein zur Veranstaltung "Rechte Ideologie und Netzwerke in Hessen und im Main-Kinzig-Kreis". Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen – Rechte ausgenommen.

Eine Frankfurter Anwältin erhält, ermöglicht durch den Zugriff auf Daten eines Polizeireviers, Drohbriefe, die mit NSU 2.0 unterschrieben sind. In Schlüchtern werden vor einer Polizeistation am Holocaust-Gedenktag sowohl die deutsche als auch die hessische Flagge kopfüber gehisst, was ein klares Zeichen für Neonazis und Reichsbürger ist. Solche Ereignisse, und auch wie sie zum Teil verharmlost werden, bestätigen, was uns auch die Wahlergebnisse zeigen: Auch in der Region zwischen Frankfurt und Fulda ist der Rechtsruck als Teil einer tiefen politischen Krise und als Ergebnis der neoliberalen Politik auf Bundesebene angekommen.

Aber wie darauf reagieren? Wir sehen nicht nur uns als Linke und Antifaschisten in der Verpflichtung, aktiv dagegen zu arbeiten. Wir glauben auch, dass viele Bürgerinnen und Bürger den Wunsch verspüren, hier aktiv zu werden. Dazu ist es aber wichtig zu wissen, gegen wen wir überhaupt antreten. Welche Organisationen der Rechten sind im Kreis aktiv und was wollen sie?

Deshalb haben wir mit Professor Benno Hafenegger (Marburg) und Sascha Schmidt (DGB Hessen-Thüringen) zwei Fachleute gewinnen können, die uns in die Thematik einführen und für Diskussionen zur Verfügung stehen. Wir hoffen, dass uns das in unserer Arbeit weiterbringt und freuen uns über regen Besuch aller interessierten Bürgerinnen und Bürger – Rechte ausgenommen.