Mindestens 10 Gründe, am 27. März DIE LINKE. Hanau zu wählen!
1. Millionengrab Wettbewerblicher Dialog: Folgekosten stoppen!
DIE LINKE. Hanau hat sich von Anfang an gegen das Verfahren „Wettbewerblicher Dialog“ positioniert und sich für eine tatsächliche Stadtentwicklung mit und für Hanauerinnen und Hanauer ausgesprochen. Nun sollen weitere 50 – 55 Mio. Euro für die Ergebnisse des sogenannten „Dialoges“ ausgegeben werden, zuzüglich 3 – 4,5 Mio. Euro jährliche Folgekosten und dies alles dafür, dass sich das Innenstadtklima durch den Zubau des Freiheitsplatzes verschlechtern wird und Mieter zugunsten von Besserverdienenden vertrieben werden. Stattdessen muss die Bibliothek am jetzigen Standort Schlossplatz ausgebaut werden. Ein Brüder-Grimm-Kultur-Zentrum wäre zwar wünschenswert – es ist aber einfach nicht bezahlbar!
2. Demokratische Beteiligung aller Hanauerinnen und Hanauer
DIE LINKE. Hanau macht sich stark für echte Bürgerbeteiligung, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.
Zum Beispiel: Bürgerentscheide bei weitreichenden Großprojekten (wie der Wettbewerbliche Dialog), ein Bürgerhaushalt und Rederecht für alle Hanauerinnen und Hanauer in den Ortsbeiräten.
3. Eine „inklusive Schule für Alle“
Kein Jugendlicher darf die Schule ohne Abschluss verlassen. DIE LINKE. Hanau setzt sich dafür ein, dass kein Kind ausgesondert und auf „spezielle“ Schulen geschickt wird. Schulkinder müssen individuell und entsprechend ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten in einer ganztägigen „inklusiven Schule für Alle“ gefördert werden. Dazu gehören Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen an allen Schulen. Außerdem benötigt Hanau eine weitere Integrierte Gesamtschule.
4. Soziale Gerechtigkeit für alle Generationen
Im Zeitalter von Hartz IV, Ein-Euro-Jobs und Leiharbeit setzt sich DIE LINKE. Hanau für soziale Gerechtigkeit ein: Bezahlbarer Wohnraum statt Wohnungsverkauf der Baugesellschaft an „Heuschrecken“ mit anschließender Mietervertreibung.
Gleiche Löhne für gleiche Arbeit und keine Ein-Euro-Jobs bei der Stadt und ihren Beteiligungen.
5. Hanau der Vielfalt
In Hanau leben fast 30.000 Menschen mit Migrationshintergrund. Menschen aus fast 150 Nationen haben unterschiedliche Bedürfnisse, daher sind mit ihnen gemeinsam verschiedene Integrationsmaßnahmen zu erarbeiten. Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Faschismus dürfen keinen Platz in Hanau haben!
6. Erneuerbare Energie statt Steinzeitkohle
DIE LINKE. Hanau fordert den Ausstieg aus der Steinzeittechnologie Kohle und Atom.
Die Stadtwerke Hanau müssen in erneuerbare Energien investieren. Das Kraftwerk Staudinger ist entsprechend der aktuellen Umweltstandards umzurüsten und die jetzige Fernwärme besser zu nutzen. Kein Bau von Block VI.
7. Schutz für Menschen und Umwelt
Reine Luft zum Atmen, sauberes Wasser und Ruhe für lärmgeplagte Ohren gehören zur Lebensgrundlage. Daher ist jede politische Entscheidung auf ihre nachhaltige Umweltverträglichkeit zu überprüfen. Der Mensch und eine intakte Natur sind dem Profit Einzelner voranzustellen!
DIE LINKE. Hanau steht für eine soziale und ökologisch nachhaltige Verkehrspolitik. Dazu gehören die Verbesserung des Fuß- und Fahrradverkehrs und die Stärkung von (kostenlosem) Öffentlichem Personen-Nahverkehr. Weitere Flugbewegungen über Hanau, die Lärm und Dreck mit sich bringen, sind für Mensch und Umwelt nicht tragbar. Daher lehnt DIE LINKE. Hanau den Ausbau des Frankfurter Flughafens ab
und fordert ein Nachtflugverbot. Zusätzlich sind intelligente und zukunftsorientierte Verkehrskonzepte zu fördern, wie der Ausbau des Schienenverkehrs.
8. Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter
Da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt, müssen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern bei stadtplanerischen und politischen Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden.
9. Gesundheit für alle statt Klassenmedizin
Gesundheitsversorgung ist keine Ware. Darum gilt es, das städtische Klinikum in öffentlicher Hand zu halten und eine gerechte und gute Versorgung für alle Hanauerinnen und Hanauer sicherzustellen.
10. Daseinsvorsorge sichern statt Privatisierung
Es ist Aufgabe der Stadt, die öffentliche Daseinsvorsorge sicherzustellen. Dafür braucht sie mehr Geld, das durch Umverteilung aus einem gerechteren
Steuersystem bereitzustellen ist.
Öffentliches Eigentum dient der Daseinsvorsorge und darf nicht privatisiert werden! Der Schuldenstand in Hanau ist besorgniserregend, daher gehören gerade die teuren Prestigeobjekte auf den Prüfstand.