Werkzeugkoffer gegen Rechts

Die Bundesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE bietet allen Mitgliedern zur Unterstützung der politischen Arbeit gegen den Rechtsextremismus vor Ort ab sofort einen "Werkzeugkoffer gegen Rechts" an.
Dieser Werkzeugkoffer will Informationen, Ideen und Kontakte schneller und einfacher verfügbar machen. Wir greifen dabei auch auf Links zu staatlichen Institutionen, deren Handeln wir ansonsten eher kritisch sehen und auch auf Links zu Seiten von Parteien und Stiftungen, die nicht gerade politisch links stehen, zurück. Der Grund dafür ist die wachsende Stärke des organisierten Rechtsextremismus selbst.
Wer Informationen oder Hilfe, Anregungen und Ideen oder Partner für ein Projekt sucht oder einfach Erfahrungen im Umgang mit Nazis mit Genossinnen und Genossen austauschen will, der findet unter den entsprechenden Rubriken den direkten Weg zu den entsprechenden Seiten.
Die Idee des Werkzeugkoffers entstand auf einem Workshop zum Thema Rechtsextremismus Anfang dieses Jahres. mehr
Dieser Service läuft die nächsten Wochen im Probelauf. Anregungen, Hinweise und Kritiken sind uns jederzeit willkommen.

BLOCK Dresden 2012

BLOCK DRESDEN 2012 – Am 13. Februar blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.
Mit dem Aufmarsch im Februar versuchten sie in den vergangenen Jahren, an das Gedenken an die Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 und den damit einher gehenden Mythos der "unschuldigen Stadt Dresden" anzuknüpfen. Auch durch Ignorieren und Wegschauen seitens der Stadtverwaltung und eine mangelnde Entschlossenheit großer Teile der Dresdner Zivilgesellschaft konnte dieser Termin zu Europas größtem Naziaufmarsch mit bis zu 7000 Teilnehmenden werden. Doch die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen. Zu verdanken ist dies insbesondere dem entschlossenen Handeln von zwölftausend (2010) und zwanzigtausend Menschen (2011), die mit Massenblockaden den Marsch der Nazis verhinderten. (Aus dem Aufruf 2012)

http://www.die-linke.de/politik/aktionen/dresdennazifrei2012/

http://www.dresden-nazifrei.com/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=8&Itemid=54&lang=de

 

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

"aller guten Dinge sind drei" sagen die Veranstalter der diesjährigen Gegenaktionen zum zentralen Naziaufmarsch in Dresden. In den letzten beiden Jahren haben zehntausende Menschen in Dresden mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams durch massenhafte und entschlossene Blockaden verhindern können, dass die unsägliche Tradition von faschistischen Massenaufmärschen anlässlich der Bombardierung der Stadt im Februar 1945 fortgesetzt werden konnte. Im letzten Jahr sind über 350 Menschen aus Frankfurt nach Dresden gefahren und haben so ihren Beitrag zu diesem historischen Erfolg geleistet.
Vor allem nach den ungeheuerlichen Ereignissen im Hessischen Landtag, Aufhebung der Immunität von Janine Wissler und Willy van Ooyen durch die CDU/FDP Mehrheit (siehe PM des Kreisvorstandes vom 1.2.), gilt jetzt erst recht gegen die Zusammenrottung von Nazis auf die Straße zu gehen.
Die Fahrt und Teilnahme an den Aktionen in Dresden ist sicher eine Strapaze, aber wir sind der festen Überzeugung, dass sich dies Strapaze politisch auszahlt und ein notwendige und lohnenswerte "Investition" in unser aller Zukunft ist. Deshalb fordern wir Euch auf, Karten zu kaufen und mit zu fahren oder auch mit dem Erwerb von Soli-Tickets die Busfahrt zu unterstützen. Bitte ringt Euch wegen der Busreservierung möglichst bald zu einem Entschluss durch.
Die Busse fahren am 18. Februar (Samstag), Abfahrt und voraussichtliche Rückkehr binnen 24 Stunden. Genaue Zeiten und Ort werden den Teilnehmer/innen der Fahrt rechtzeitig mitgeteilt. Die Gegendemonstration wird in diesem Jahr auch von einigen Gewerkschaften, den GRÜNEN und der SPD unterstützt.
Nazis in Dresden und überall stoppen!

Wer Mitfahren möchte meldet sich bitte bei mir, um die Fahrt ab dem Main-Kinzig-Kreis zu organisieren und die aktuellsten Infos zu erhalten. Der Kreisvorstand wir auf Antrag von euch auch eure Teilnahme finanziell unterstützen. Einen entsprechenden Antrag wird der Kreisvorstand auf der nächsten Vorstandssitzung behandeln.

In dem Wissen, dass unser Kreisverband in Dresden gut vertreten sein wird erwarten wir eure Anmeldungen.

Mit solidarischen Grüßen
Der Kreisvorstand

Nachstehend erhaltet ihr erste wichtige Informationen zu den Fahrmöglichkeiten zur Demo am 18.2. nach Dresden.

Busse fahren aus Giessen, Marburg (organisiert Dissident), der Wetterau (Antinazibündnis), Nordhessen, Darmstadt und Frankfurt

 

Ständig aktuell informiert die Bündnishomepage "Netzwerk Frankfurter AntifaschistInnen" http://frankfurtermobi.blogsport.de/dresden-18-2/

 

Frankfurt hat vier Busse. Die Römerfraktion fungiert als eine der Verkaufsstellen, am einfachsten ist, Stefan Klee zu kontaktieren und verbindlich Plätze zu reservieren. Last euch da bitte nicht so viel Zeit.

Kontakt Stefan: 069 - 95 92 909-12, stefan.klee@dielinke--fraktion.frankfurt.de

Tickets kosten 25 Euro resp. 18 Euro. Solitickets (= Patenschaften) gibt`s ab 5 Euro. Die Busse fahren ab Gewerkschaftshaus (das ist eine interne Info), der konkrete nächtliche Zeitpunkt zur Abfahrt steht noch nicht fest.

Kleine Anmerkung zu den Ticketpreisen:

 

Und noch ein Hinweise:

- Das Mobi-Video der Bundestagsabgeordneten (SPD,Grüne, LINKE) findet ihr ab heute Abend auf unserer Homepage oder unter http://www.youtube.com/watch?v=dEJkZ9F07uM&feature=share

Kontakt

Telefon: (030) 24 009 640
Telefax: (030) 24 009 624
harald.paetzolt@die-linke.de