Prof. Dr. Eberhard Greiser & Dipl.-Ing. Claudia Greiser, M.P.H.
DIE LINKE kämpft gemeinsam mit vielen Menschen gegen den weiteren Ausbau des Flughafens Frankfurt Rhein-Main. Bereits heute sind in der Region rund um den Flughafen die zumutbaren Grenzen der Belastung überschritten. Eine weitere Erhöhung der Umweltbelastung lehnen wir ab.
Um den Mobilitätsbedürfnissen Rechnung zu tragen, wollen wir ein effizientes integriertes Verkehrskonzept zwischen ÖPNV, Bahn und Flugzeug auf europäischer Ebene. Große Teile des innereuropäischen Flugverkehrs können auf die Schiene verlagert werden. Die Flughäfen können miteinander kooperieren, anstatt in Konkurrenz zueinander Überkapazitäten aufzubauen und Umweltbelastungen zu maximieren.
Fluglärm belästigt nicht nur die Menschen, er macht krank. Das belegen eindeutig Studien aus der Lärmwirkungsforschung. Geht die rasante Steigerung der Flugbewegungen so weiter, wird der Luftverkehr in wenigen Jahren Klimakiller Nummer eins sein.
Unbestreitbar ist, dass der Flughafen Rhein-Main für die Region eine enorme wirtschaftliche Bedeutung hat. Doch der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch und Natur muss eine Grenze gezogen werden. Wir wissen, dass die Aussagen von Flughafenbetreiber wie Landesregierung nicht glaubwürdig sind: So haben sich die Arbeitsplatzprognosen über die „Jobmaschine Flughafen“ als völlig unhaltbar erwiesen. Hier wurde mit von der Flughafen AG bestellten und bezahlten Gefälligkeitsgutachten gearbeitet. Trotzdem hält die Landesregierung auf Biegen und Brechen am Ausbau fest – zu Lasten der Bevölkerung. Unsere Ziele sind der Stopp des Flughafenausbaus und ein wirksames Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr, die Verringerung der
Belastungen durch Fluglärm und Luftverschmutzung und die Abschaffung der Subventionierung des Flugverkehrs.
DIE LINKE. Main-Kinzig fordert von der zukünftigen Kreispolitik:
Lärmreduzierungen sind möglich für den Frankfurter Flughafen, aber auch für Sportflugzeugplätze wie Langenselbold und Gelnhausen.
[Aus dem Kommunalwahlprogramm 2011 DIE LINKE. Main-Kinzig]
Beschwerden per E-Mail können sehr einfach über die Seite des Deutschen Fluglärmdienstes abgewickelt werden (www.dfld.de)
Beschwerden könnten aber auch direkt per Mail an fluglaerm@dfs.de This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. geschickt, oder in eine Eingabemaske auf www.fraport.de eingegeben werden.
Unterstützen Sie die Rodenbacher Erklärung gegen Fluglärm
http://www.gelnhausen.de/Unterstuetzen-Sie-die-Rodenbacher-Erklae.770.0.html?&no_cache=1
E-Mail-Beschwerdeadresse des Kreises
Beschwerdeadresse des Main-Kinzig-Kreises fluglaerm@mkk.de
„Die in den letzten Wochen zunehmenden Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern im Main-Kinzig-Kreis über den Fluglärm müssen Ernst genommen werden“, so der Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus dem Wahlkreis Hanau, Werner Dreibus, in einer Presseerklärung. „Dabei ist entscheidend, den Lärm langfristig zu reduzieren statt ihn nur anders zu... Mehr...
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