FlugBlatt gegen Fluglärm

„Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen, wie die Cholera oder die Pest“, prophezeite der Medizin-Nobelpreisträger Robert Koch vor über hundert Jahren – und jetzt ist es so weit.

 
 

Montagsdemo 21. Nov. 2011

 

Demo in Hanau am 30.10.2010 - Solidarisch mit Stuttgart 21

 
Interessengemeinschaft Fluglärm Hanau-Kinzigtal e.V.
 
Gesundheitsbelastungen durch (Tief-)Flieger
 
 

Risikofaktor nächtlicher Fluglärm - Abschlussbericht über eine Fall-Kontroll-Studie

Prof. Dr. Eberhard Greiser & Dipl.-Ing. Claudia Greiser, M.P.H.

Im Auftrag des Umweltbundesamtes
(FKZ 3708 51 101)
Musweiler, 21.11.2009

 

Flughäfen als Teil integrativer Verkehrskonzepte

DIE LINKE kämpft gemeinsam mit vielen Menschen gegen den weiteren Ausbau des Flughafens Frankfurt Rhein-Main. Bereits heute sind in der Region rund um den Flughafen die zumutbaren Grenzen der Belastung überschritten. Eine weitere Erhöhung der Umweltbelastung lehnen wir ab.

Um den Mobilitätsbedürfnissen Rechnung zu tragen, wollen wir ein effizientes integriertes Verkehrskonzept zwischen ÖPNV, Bahn und Flugzeug auf europäischer Ebene. Große Teile des innereuropäischen Flugverkehrs können auf die Schiene verlagert werden. Die Flughäfen können miteinander kooperieren, anstatt in Konkurrenz zueinander Überkapazitäten aufzubauen und Umweltbelastungen zu maximieren.

Fluglärm belästigt nicht nur die Menschen, er macht krank. Das belegen eindeutig Studien aus der Lärmwirkungsforschung. Geht die rasante Steigerung der Flugbewegungen so weiter, wird der Luftverkehr in wenigen Jahren Klimakiller Nummer eins sein.

Unbestreitbar ist, dass der Flughafen Rhein-Main für die Region eine enorme wirtschaftliche Bedeutung hat. Doch der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch und Natur muss eine Grenze gezogen werden. Wir wissen, dass die Aussagen von Flughafenbetreiber wie Landesregierung nicht glaubwürdig sind: So haben sich die Arbeitsplatzprognosen über die „Jobmaschine Flughafen“ als völlig unhaltbar erwiesen. Hier wurde mit von der Flughafen AG bestellten und bezahlten Gefälligkeitsgutachten gearbeitet. Trotzdem hält die Landesregierung auf Biegen und Brechen am Ausbau fest – zu Lasten der Bevölkerung. Unsere Ziele sind der Stopp des Flughafenausbaus und ein wirksames Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr, die Verringerung der

Belastungen durch Fluglärm und Luftverschmutzung und die Abschaffung der Subventionierung des Flugverkehrs.

DIE LINKE. Main-Kinzig fordert von der zukünftigen Kreispolitik:

  • eine offensive, auf den Kampf gegen Fluglärm ausgerichtete Öffentlichkeitsarbeit
  • eine offensive, am Gesundheitsschutz der Bevölkerung orientierte Interessenvertretung des Kreises gemeinsam mit den regionalen Initiativen gegen Fluglärm und Flughafenausbau
  • Initiativen des Kreises und der Kreispolitiker auf Landes- und Bundesebene zur Entwicklung eines integrativen Mobilitätskonzepts, in dem auch Flugverkehr seinen angemessenen Platz hat.

Lärmreduzierungen sind möglich für den Frankfurter Flughafen, aber auch für Sportflugzeugplätze wie Langenselbold und Gelnhausen.

[Aus dem Kommunalwahlprogramm 2011 DIE LINKE. Main-Kinzig]

Aktiv werden gegen Fluglärm:

Beschwerden per E-Mail können sehr einfach über die Seite des Deutschen Fluglärmdienstes abgewickelt werden (www.dfld.de)

Beschwerden könnten aber auch direkt per Mail an fluglaerm@dfs.de This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. geschickt, oder in eine Eingabemaske auf www.fraport.de eingegeben werden.

Unterstützen Sie die Rodenbacher Erklärung gegen Fluglärm
http://www.gelnhausen.de/Unterstuetzen-Sie-die-Rodenbacher-Erklae.770.0.html?&no_cache=1

E-Mail-Beschwerdeadresse des Kreises
Beschwerdeadresse des Main-Kinzig-Kreises fluglaerm@mkk.de

Aktuelles und Pressemitteilungen
14. Juli 2011 Werner Dreibus (MdB)

Lärm reduzieren statt verteilen

„Die in den letzten Wochen zunehmenden Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern im Main-Kinzig-Kreis über den Fluglärm müssen Ernst genommen werden“, so der Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus dem Wahlkreis Hanau, Werner Dreibus, in einer Presseerklärung. „Dabei ist entscheidend, den Lärm langfristig zu reduzieren statt ihn nur anders zu... Mehr...

 
24. Mai 2011 Hermann Schaus

Änderung der Flugrouten: DIE LINKE fordert Studie zu den Gesundheitsschäden durch Fluglärm

Nach der Änderung der Anflugrouten auf den Frankfurter Flughafen und der weiteren Zunahme von Flugbewegungen in Folge des Ausbaus befürchtet der Mainzer Kardiologe Prof. Thomas Münzel einen deutlichen Anstieg der Zahl von Schlaganfällen und Herzinfarkten (Interview im Wiesbadener Kurier von heute). Dazu erklärt Hermann Schaus, Parlamentarischer... Mehr...

 
30. Oktober 2010

"Gemeinsam für die Region - Rhein-Main muss lebenswert bleiben!"

Für Samstag, 30.10.10, hatte das Netzwerks Umwelt und Klima Rhein-Main zur Demonstration unter dem Motto "Gemeinsam für die Region - Rhein-Main muss lebenswert bleiben!" aufgerufen. Rund 600 Menschen waren nach Hanau gekommen, darunter auch DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag, um gegen die zunehmende Schadstoffbelastung etwa durch... Mehr...

 
26. April 2010 Marjana Schott

Fluglärm und Gesundheitsschutz: Enquete-Kommission darf keine Verhinderungs-Kommission werden

Zur Vorstellung der geplanten Enquete-Kommission ‚Fluglärmmonitorìng und Gesundheitsschutz’ erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag.„DIE LINKE unterstützt das Anliegen, eine Enquete-Kommission zum Fluglärm einzurichten. Mit Blick auf die Gesamtbelastung der Menschen im Rhein-Main-Gebiet... Mehr...

 
21. April 2010 Marjana Schott

Gesundheitsrisiko Fluglärm: Forschungsergebnisse unerwünscht

Zur Nichtbeantwortung der Fragen eines Berichtsantrags der LINKEN zum Erkrankungsrisiko durch Fluglärm erklärt Marjana Schott, gesundheits- und umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:„‚Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts’ – nach dieser Devise handelt Minister Jürgen Banzer (CDU) in Sachen Gesundheitsrisiken... Mehr...

 

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