DIE LINKE kämpft gemeinsam mit vielen Menschen gegen den weiteren Ausbau des Flughafens Frankfurt Rhein-Main. Bereits heute sind in der Region rund um den Flughafen die zumutbaren Grenzen der Belastung überschritten. Eine weitere Erhöhung der Umweltbelastung lehnen wir ab.
Um den Mobilitätsbedürfnissen Rechnung zu tragen, wollen wir ein effizientes integriertes Verkehrskonzept zwischen ÖPNV, Bahn und Flugzeug auf europäischer Ebene. Große Teile des innereuropäischen Flugverkehrs können auf die Schiene verlagert werden. Die Flughäfen können miteinander kooperieren, anstatt in Konkurrenz zueinander Überkapazitäten aufzubauen und Umweltbelastungen zu maximieren.
Fluglärm belästigt nicht nur die Menschen, er macht krank. Das belegen eindeutig Studien aus der Lärmwirkungsforschung. Geht die rasante Steigerung der Flugbewegungen so weiter, wird der Luftverkehr in wenigen Jahren Klimakiller Nummer eins sein.
Unbestreitbar ist, dass der Flughafen Rhein-Main für die Region eine enorme wirtschaftliche Bedeutung hat. Doch der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch und Natur muss eine Grenze gezogen werden. Wir wissen, dass die Aussagen von Flughafenbetreiber wie Landesregierung nicht glaubwürdig sind: So haben sich die Arbeitsplatzprognosen über die „Jobmaschine Flughafen“ als völlig unhaltbar erwiesen. Hier wurde mit von der Flughafen AG bestellten und bezahlten Gefälligkeitsgutachten gearbeitet. Trotzdem hält die Landesregierung auf Biegen und Brechen am Ausbau fest – zu Lasten der Bevölkerung. Unsere Ziele sind der Stopp des Flughafenausbaus und ein wirksames Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr, die Verringerung der
Belastungen durch Fluglärm und Luftverschmutzung und die Abschaffung der Subventionierung des Flugverkehrs.
DIE LINKE. Main-Kinzig fordert von der zukünftigen Kreispolitik:
Lärmreduzierungen sind möglich für den Frankfurter Flughafen, aber auch für Sportflugzeugplätze wie Langenselbold und Gelnhausen.
[Aus dem Kommunalwahlprogramm 2011 DIE LINKE. Main-Kinzig]
http://www.gelnhausen.de/Unterstuetzen-Sie-die-Rodenbacher-Erklae.770.0.html?&no_cache=1
Beschwerdeadresse des Main-Kinzig-Kreises fluglaerm@mkk.de
Die vom Bündnis der Bürgerinitiativen seit November veranstalteten Montagsdemos am Frankfurter Flughafen haben die Politik verändert.Am 16.01. wird die IGF wieder mit vielen Teilnehmern aus Hanau, Gelnhausen, Rodenbach usw. gegen den Fluglärm demonstrieren. Die Montagsdemos finden im Terminal 1 des Flughafens statt und beginnen immer um 18... Mehr...
Die Interessengemeinschaft Fluglärm Hanau-Kinzigtal e.V., die bereits mehr als 10.000 Protest-Unterschriften gegen den Ausbau von Fraport und die daraus folgenden Belastungen gesammelt hat, unterstützt die Montagsdemos am Frankfurter Flughafen. Am 12.12.2011 wird die IGF gemeinsam an der Demonstration teilnehmen und fordert nicht nur ihre... Mehr...
Liebe Freunde und Bekannte bitte unterschreibt die Petition: Niemand muss mehr wie in alten Startbahn-West-Zeiten nachts im Kalten campen und sich tagsüber vertrimmen lassen. Wer heute etwas gegen Fluglärm und maßlosen Ausbau der Flughäfen auf Kosten der umliegenden Städte tun will, braucht seinen Schreibtisch nicht mehr zu verlassen, sondern... Mehr...
Nach Fraport Angaben werden von dem Flugverkehr im Rhein-Main Gebiet, derzeit jährlich rund 900 Millionen kg CO2 produziert“. Mich hat interessiert, wie viel Kerosin dazu verbrannt wird und welche anderen Schadstoffe dabei entstehen. Um sicher zu gehen, richtige Zahlen zu verbreiten habe ich einen meiner ehemaligen Professoren (für Thermodynamik)... Mehr...
LINKE sieht Entscheidung des Hessische Verwaltungsgerichtshof positiv Nachdem mehrere Anwohner gegen die Nachtflüge am Frankfurter Flughafen klagen, hat nun der Hessische Verwaltungsgerichtshof mitgeteilt, dass es bis zur Entscheidung über die Klagen ein Nachtflugverbot geben wird. Die Landtagsabgeordnete der Linken Barbara Cárdenas und der... Mehr...