Auch in Hasselroth tritt die Partei DIE LINKE mit einer Liste an
Für die anstehende Kommunalwahl am 27. März 2011 hat die Partei DIE LINKE bereits im Dezember eine Liste gewählt und bei der Wahlleiterin in Hasselroth eingereicht. Neun Kandidatinnen und Kandidaten sieht die Liste dort für die Gemeindevertretung vor. Diese wird angeführt von Enrico Gerhardt aus Niedermittlau und Norbert Büchner aus Neuenhaßlau. Karl Steiß, Ortsverbandssprecher der LINKEN in Gelnhausen, zeigte sich überaus erfreut über das erfolgreiche Zustandekommen der Liste: „Ebenso wie in Gelnhausen will DIE LINKE auch in Hasselroth nach ihrem Motto ‚Mit den Bürgern - für die Bürger‘ Politik machen, bei der das Wohl der Bürger im Vordergrund steht.“
Die Hasselrother Mitglieder wählten auf die neun Listenplätze: Enrico Gerhardt aus Niedermittlau, Norbert Büchner aus Neuenhaßlau, Elisabeth Stuwe aus Niedermittlau, Peter Maubach aus Neuenhaßlau, Sebastian Weiß aus Niedermittlau, Pascal Morzinkowski aus Niedermittlau, Uta Büchner aus Neuenhaßlau, Karl-Heinz Weingärtner aus Neuenhaßlau und Karl Steiss aus Niedermittlau.
DIE LINKE will sich in Hasselroth unter anderem für den Ausbau eines „schnellen Netzes“ für Betriebe und Bürger einsetzen, bekräftigt der aus Niedermittlau stammende Ortsverbandssprecher. Es reiche eben nicht aus, nur ein paar Zettel beim „Meddeler Bäcker“ oder anderen Geschäften auszulegen.
Die Einkaufsmöglichkeiten in Niedermittlau seien sehr eingeschränkt, stellt Steiß fest. Wenn es der Gemeinde nicht gelinge, Geschäfte anzusiedeln, sollten wenigstens gute Verkehrsverbindungen nach Meerholz im Takt eingeführt und eine Haltestelle am Meerholzer Ortseingang eingerichtet werden.
Der Ausbau der Radwege steht ebenfalls im Fokus der Hasselrother LINKEN: Dazu zählt neben dem generellen Ausbau in allen Ortsteilen vor allem ein schlaglochfreier Radweg von der Bahnhofsiedlung Niedermittlau nach Meerholz sowie ein direkter Radweg von Niedermittlau nach Gondsroth.
Karl Steiß ist überzeugt: DIE LINKE ist dabei, sich als fünfte Kraft, auch in den Kommunen, zu verankern. Mit ihrem Wahlprogramm und ihren Kandidatinnen und Kandidaten bietet sie eine echte Alternative mit guten und vernünftigen Forderungen für einen „lebenswerten Main-Kinzig-Kreis für alle“.