25. November 2011 Dr. Thomas Maurer

Mit neuen Gesichtern für einen sozial gerechten und lebenswerten Kreis

Gisela Dreibus

Katja Antoni

„DIE LINKE. Main-Kinzig wirbt mit neuen Gesichtern für Zustimmung und Unterstützung ihrer Politik“, so resumiert der Kreisvorsitzende Jens Feuerhack das Ergebnis der Kreismitgliederversammlung der LINKEN des Main-Kinzig-Kreises am 24.11.2011 in der Reinhardskirche in Hanau.

Auf der Versammlung wurden zwei neue Plätze im Kreisvorstand mit Frauen besetzt: Als Co-Vorsitzende wurde Gisela Dreibus aus Wächtersbach gewählt. Sie arbeitet in der Landesgeschäftsstelle der Partei in Frankfurt/Main und ist nun neben Jens Feuerhack gleichberechtigte Sprecherin der LINKEN im Main-Kinzig-Kreis. In den erweiterten Vorstand rückt die Sozialpädagogin und Wächtersbacher Stadtverordnete Katja Antoni nach. Beide freuen sich auf die neuen Herausforderungen. „Wir sind froh darüber, dass es der LINKEN im Main-Kinzig-Kreis gelungen ist, nicht nur die Frauen in der Partei, sondern auch den östlichen Teil des Kreises im Kreisvorstand angemessen abzubilden“, so Gisela Dreibus in einem ersten Kommentar.

Auf der Versammlung sprach auch die Landtagsabgeordnete Barbara Cardenas, die in ihrem Beitrag unter anderem um Unterstützung für das neue Parteiprogramm warb und auf die Notwendigkeit eines verstärkten Kampfes gegen Rechts auch in Hessen und im Main-Kinzig-Kreis einging.

Der Nazi-Überfall in Nordhessen 2008 auf ein Sommercamp sei vielen in der Partei noch in Erinnerung. Cárdenas: „Angesichts des nun offenbar gewordenen Nazi-Terrorismus und der rechten Szene im Rhein-Main-Gebiet und im Main-Kinzig-Kreis sei Handeln statt Beschwichtigen und Aufklärung statt Schweigen gefragt. Deswegen unterstützt DIE LINKE die Bündnisse gegen Rechts im Kreis.“ Weitere Themen der Versammlung waren die Weiterentwicklung der Partei im Kreis und das auf dem Erfurter Parteitag beschlossene Grundsatzprogramm.

Zu Letzterem berichtete die Delegierte Katja Antoni von ihren Eindrücken und Erfahrungen auf dem Bundesparteitag. Zur Frage des „Ja“ oder „Nein“ zum Grundsatzprogramm hatten bereits Kreisvorstandsmitglieder und die Mitgliederversammlung im September trotz Kritik an einzelnen Kapiteln oder Abschnitten des Programms dessen kapitalismuskritische und antimilitaristische Grundausrichtung begrüßt und deshalb eine Zustimmung zum Programm empfohlen. Dies hat sich auf der Kreismitgliederversammlung in der Reinhardskirche bestätigt. „Die Kreismitgliederversammlung der LINKEN im Main-Kinzig-Kreis“, so Jens Feuerhack abschließend, „steht weiter hinter dem neuen Programm. Es soll uns Richtschnur sein, auch in unserer Politik für einen sozial gerechten und lebenswerten Main-Kinzig-Kreis.“