7. April 2011

Kreistagsfraktion hat sich konstituiert

Thomas Maurer, Emine Pektas, Andreas Müller, Jacqueline Bartrow-Reitz

Fraktion DIE LINKE. Main-Kinzig-Kreis hat sich konstituiert 

Die Kreistagsabgeordneten Emine Pektas, Jacqueline Bartrow-Reitz und Andreas Müller bilden fortan die Fraktion DIE LINKE. Main-Kinzig. Zum Fraktionsvorsitzenden ist Andreas Müller gewählt worden, Stellvertreterinnen sind Emine Pektas und Jacqueline Bartrow-Reitz.

Damit wird DIE LINKE. Kreistagsfraktion mit zwei neuen Gesichtern zukünftig im Kreistag vertreten sein. Mit Emine Pektas zieht die Mutter von vier Töchtern in den Kreistag ein. Pektas ist seit den 70ger Jahren politisch aktiv in der kurdischen Studenten- und Arbeiterbewegung in der Türkei, politisch aktiv in verschiedenen Migranten-Organisationen in der (hauptsächlich Engagement für die sozialen Rechte der Frauen und Jugendlichen), sie ist aktives Mitglied in der alevitischen Gemeinde Hanau & Umgebung e.V. Sie vertritt die Interessen der Migranten und gleiche Rechte für alle in der Partei aktiv unter andrem ist sie im Landesvorstand Hessen für das Fachgebiet Migrationen und Bildung zuständig. Als Mitglied im Vorstand des kurdischen Kulturzentrums e. V. in Hanau bietet sie ehrenamtliche Sozialberatung für Frauen und Unterstützung in Form eines Vorlesetages für analphabetische Mütter an.
Mit Jacqueline Bartrow-Reitz, Mutter von 3 Kindern, zieht eine vielbegabte Frau in den Kreistag ein. Nach einer Ausbildung zur Zootechnikerin, Kauffrau für Wohnungs- und Grundstückswirtschaft studiert sie inzwischen Bildungswissenschaft. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die ländlichen Regionen in Deutschland und der dortige Strukturwandel. Sie arbeitet im globalisierungskritischen Netzwerkes attac mit und bringt ihr christliches Glaubensverständnis in DIE LINKE ein um den Dialog der Religionen zu fördern.

In der konstituierenden Fraktionssitzung wurde Andreas Müller wieder als Fraktionsvorsitzender gewählt. Als Fraktionsgeschäftsführer wurde Thomas Maurer ebenfalls wiedergewählt.

Bestimmendes Thema der konstituierenden Fraktionssitzung war der Ausgang der Kommunalwahl. Alle Fraktionsmitglieder waren sich einig, dass sie eigentlich mit einem Mandat mehr gerechnet hatten. Vor dem Hintergrund der Katastrophe in Japan bzw. dem atomaren GAU in Fukushima kann DIE LINKE jedoch mit dem erzielten Ergebnis durchaus zufrieden sein.

Müller verspricht deshalb dass DIE LINKE auch in der nächsten Wahlperiode die Rolle der Oppositionsführerschaft ausüben wird. Wir können Opposition, andere werden sich erst an diese Rolle gewöhnen müssen. Deshalb werden wir in der ersten Sitzung des Kreistages verschiedene Anträge zu mehr Bürgernähe des Kreistages stellen, kündigt Müller an.